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08. Oktober 2012

Guillaume Daeppen: "Raphael Grischa aka iHAD | SHE | Vernissage Samstag 13. Oktober ab 18.00"

Raphael Grischa aka iHAD : SHE
Vernissage Samstag, 13. Oktober 2012 von 18.00 bis 20.00
Ausstellung 13. Oktober bis 10. November 2012

Der in Berlin lebende Künstler Raphael Grischa aka iHAD treibt umher, seit Jahren. Er ankert für Monate, manchmal sogar ein ganzes Jahr in Ländern, Städten, Bezirken, bei Frauen. London, Berlin, Rotterdam, Rio de Janeiro. Überall lässt er die Umgebung in sich einströmen, inhaliert das Nachtleben, die Kultur und die Sprache dieser Stichproben unserer Welt.

Er ist ein Reisender, starken Urbanität vielleicht die einzige Parallele zwischen den Orten. Auf seinem Meer sind Frauen die Fixsterne mit denen er navigiert.

Freundinnen und Geliebte, die Mutter und Grossmutter. Jede für sich extreme Menschen, die ihren kleinen Claim in einem Sondergebiet abstecken. Laute Menschen mit gellenden Stimmen. Keine leeren Projektionsmädchen, keine laufenden, beliebig schminkbare Kleiderständer. Die Häute der Frauen von iHAD geben nicht nur Einblicke, sie verhüllen auch – lügen doch die Tattoos oft eine nicht existente Stärke herbei, sind eher Wunsch als Beweis, mehr Vision als Zeugnis.

Geschichten und Fotos, Fotos die Geschichten in sich stapeln, sie durch die chemische Membran des Filmes nur vom Betrachter trennen, nun lässt er die Frauen für sich sprechen.

Raphael Grischa aka iHAD (1986) ist in St. Gallen geboren. Er lebt und arbeitet in Berlin.

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GUILLAUME DAEPPEN
GALLERY FOR URBAN ART
Müllheimerstrasse 144 / Ecke Amerbachstrasse
Tram 1 Dreirosenbrücke
Tram 8 Bläsiring
Tram 14 Musical Theater
Oeffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag 17.00 bis 20.00
Samstag 12.00 bis 17.00

07. Oktober 2012

Plattfon & Stampa: "TALKFON NR. 1: DAVE TOMPKINS: FREAK, MEMORY: STORIES OF VOCODERS, SUSTAINED DECAY, AND THE OCCASIONAL SOUL 45"

Montag 8.10 / 20:00 Uhr

Was hat die Entstehung von Hip-Hop mit geheimster Armee-Kryptologie gemeinsam? Weshalb brauchten Churchill und Roosevelt während des 2. Weltkriegs zwei Plattenspieler zum Telefonieren? Welche Rolle spielt der Roland TR-808 Drumcomputer bei der Stadtentwicklung von Miami? Und was hat das alles mit U-Booten zu tun?
Dave Tompkins weiss die Antworten. In seinem Buch “How to Wreck a Nice Beach” rollte er die Geschichte des Vocoders auf, der aus der Armee-Technologie stammt und irgendwie in Pop und Hip-Hop gelangte. Zur Zeit steckt Tompkins in der Recherche zu einem neuen Buch, das sich Miami Bass widmen wird, der Mitte der 1980er in Miamis Problemvierteln entstandenen elektronischen Spielart von Hip-Hop, und davon ausgehend der Macht der tiefen Frequencen schlechthin.
In seinem exklusiven Schweizer Auftritt in Basel wird er anhand von Musikbeispielen von beiden Feldern sprechen. Wer seine Lecture am letztjährigen Shift-Festival gehört hat, weiss, dass dies kein trockener Vortrag wird.

Der New Yorker Journalist und Autor Dave Tompkins schreibt u.a. für The Wire, Vibe, The Village Voice, Wax Poetics und The Believer. 2011 erschien sein Buch “How to Wreck a Nice Beach” über die Geschichte des Vocoders.

Der Vortrag bildet den Auftakt zur Reihe Talkfon:
Talkfon ist eine Reihe von Vorträgen zur Popmusik, Geschichte der Subkulturen und zu Schallplattenkultur.
In den letzten Jahren hat das Interesse insbesondere an der Geschichte der Subkulturen, der Popmusik/-kultur abseits des Mainstreams, zugenommen. Dies ist an einer Fülle von Wiederveröffentlichungen und Wiederentdeckungen zusehen, an vieldiskutierten Büchern, aber auch an der aktuellen Popmusik, die sich mehr denn je auf das Archiv vergangener Strömungen bezieht. Plattfon als nicht-kommerzieller Konzertveranstalter, Plattenladen und Buchhandlung führt mit der Reihe Talkfon auch die Tradition des Plattenladens als klassischen (aber aussterbenden) Ort des Diskurses zur Popmusik (zwischen Laien, Fachleuten und Laienfachleuten) fort.
Talkfon beinhaltet Lesungen, Vorträge, Lecture Performances, kommentierte DJ-Sets von Wissenschaftlerinnen, Laienforschern, Journalistinnen, Liebhabern, DJs und Sammlernerds zwischen wissenschaftlichem, theoretisch-historischem Diskurs und hochinformierter Liebhaberei.

English:
What does the birth of hip hop have to do with secret military cryptology? Why did Churchill and Roosevelt need to record players for telephone calls during WWII? What role did the Roland TR-808 play in the urban development of Miami? And what does this all have in common with U-boots? Dave Tompkins has the answers in his book How to Wreck a Nice Beach, in which he sketches the history of the vocoder that was born as warfare technology and made its way into hip hop and popular music. Currently Tompkins is working on a new book about Miami’s Bass scene: stemming from the mid 80s in Miami’s inner city, from which a unique electronic-based blend of hip hop in which the power of lower frequencies come to surface. Tompkins talk will be based upon musical examples on both camps. Those who were present for his talk at Shift-Festival in 2011 know very well, that his is a performance rather than an arid lecture.

The New York journalist has written among others for WIRE, Vibe, The Village Voice, Wax Poetics, and The Believer. In 2011 he published How to Wreck a Nice Beach on the history of the vocoder.

Tompkins will be the first of a new series titled Talkfon.
Talkfon is a series of lectures on popular music, the history of subcultures, and the culture of vinyl. In the last years the interest for the underground and other fringes has been on the rise. A phenomenon, which is exemplified by the increasing number of re-releases from the past as new discoveries, and from popular music’s new tendencies of incorporating past languages into a new matrix, in which the history of music has merely become a nonlinear archive just one click away from everybody’s bedroom. Plattfon, as a noncommercial concert organizer, record and bookstore, intends with its new series Talkfon to revive the tradition of the record store as a center of dialogue revolving around popular music. Talkfon includes readings, lectures, commentated dj-sets by experts, researchers, journalists, amateurs, and collectors blending the scientific and the well-informed with theoretical historical discourses.

Dave Tompkins: http://howtowreckanicebeach.com/

 

03. Oktober 2012

Marinsel: "Neue Öffnungszeiten"

Marinsel FW12 News

Photo by Gina Folly

Super News, ab Oktober 2012 ist Marinsel auch Dienstag und Mittwoch für Euch geöffnet. Welcome! Zur Zeit aktuell, warme Jacken, moderne Wollpullover, passende flauschige Schals und Mützen und etliches mehr, um Eure Wintergarderobe aufzufrischen! Für Damen, Herren und Kinder.

Di – Fr     13 – 19 Uhr
Sa           12 – 18 Uhr

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